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Klinikum Südstadt Rostock - Konventionelles Röntgen
Als konventionelle Röntgendiagnostik werden Aufnahmen mittels Röntgenstrahlen bezeichnet, bei denen die zu untersuchende Region auf Röntgenfilmen fotografiert wird. Zur Darstellung von Hohlorganen wie Magen, Darm sowie der Niere und der Blase wird Kontrastmittel verabreicht, welches getrunken, in eine Vene gespritzt oder – seltener – wie bei einem Einlauf verabreicht wird.
Grundsätzlich bedarf es für Röntgenaufnahmen keiner besonderen Vorbereitungen von Ihrer Seite. Allerdings sollten Sie bei Untersuchungen des Magens 12 Stunden nicht essen und trinken. Die Untersuchung des Dickdarms im Doppelkontrast bedarf einer besonderen Vorbereitung, die Ihnen bei der Anmeldung und im Aufklärungsgespräch erläutert wird.
Bestehen bei Ihnen Erkrankungen der Nieren, der Schilddrüse, der Bauchspeicheldrüse oder Allergien teilen Sie uns dies bitte unbedingt vor der Untersuchung mit. Erkundigen Sie sich eventuell bei Ihrem Hausarzt, ob eine derartige Erkrankung vorliegt. Bei bestimmten Röntgenuntersuchungen ist die Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel notwendig. Für den untersuchenden Arzt ist es daher wichtig, ob Sie an einer entsprechenden Erkrankung leiden, um gemeinsam mit Ihnen entsprechende vorbeugende oder nachsorgende Maßnahmen zu ergreifen.
Wenn eine Schwangerschaft nicht sicher auszuschließen ist, sollte eine Röntgenuntersuchung, sofern möglich, verschoben werden, da während einer Schwangerschaft nur in Ausnahmefällen Röntgenuntersuchungen erfolgen sollen.
Konventionelle Röntgenuntersuchungen von Knochen, Kopf oder Lunge sind überwiegend standardisiert. Das heißt, in Abhängigkeit der Körperregion und Fragestellung werden die zu untersuchenden Körperteile in festgelegten Positionen gelagert. Sie werden gegebenenfalls aufgefordert, für den Aufnahmezeitraum die Luft anzuhalten und nicht zu wackeln.
Für die Darstellung der Nieren und Gallenwege wird nach einer ersten Aufnahme (“Leeraufnahme“) Kontrastmittel über eine Vene gespritzt. In zeitlich vorgegebenen Abständen werden dann Aufnahmen erstellt, die eine Beurteilung des jeweiligen Organs ermöglichen.
Für die Darstellung des Magens wird Röntgenkontrastmittel getrunken. Nach ersten Übersichtsaufnahmen wird eine Art Brausepulver verabreicht, das den Magen erweitert. So können die anatomischen Strukturen Ihres Magens besser beurteilt werden.
Zur Darstellung des Dickdarms in der sogenannten Doppelkontrasttechnik wird ein kurzes, weiches Darmrohr in den Darm eingeführt, über welches Kontrastmittel gegeben werden kann. Nach dem Einlaufen des Kontrastmittels wird Luft eingefüllt. Nun können die Strukturen des Darms beurteilt werden.