Krankenhaushygiene
Hygienefachkraft: Frau A. Henschel
Telefon: (0381) 4401-6810
Hauptaugenmerk unserer Tätigkeit richtet sich auf das Vermeiden von Krankenhausinfektionen, ihre frühzeitige Erkennung sowie das Einleiten entsprechender Maßnahmen:
- Rechtliche Normativen auf krankenhaushygienischem Gebiet werden umgesetzt.
- Die klinikeigene Hygieneordnung wird laufend aktualisiert.
- Seit 1983 wird eine Überwachung aller Krankenhausinfektionen in den Kliniken durchgeführt.
- Das Klinikum Südstadt nimmt seit 1997 am bundesweiten KISS-Projekt des
Robert-Koch-Institutes teil. Das beinhaltet:
- Bestimmung der Wundinfektionsraten für folgende Indikator – OP´s:
- Appendektomien, Herniotomien, Cholezystektomien, Colon-OP´s, Gefäß-OP´s, Hüftendoprothesen, Knieendoprothesen, Schenkelhalsfrakturen, arthroskopische Eingriffe am Kniegelenk
- Bestimmung der Infektionsraten folgender Infektionen:
- katheterassoziierte Blutstrominfektion
- beatmungsassoziierte Lungenentzündung
- katheterassoziierte Harnwegsinfektion
- Erfassung und Bewertung von besonders hygienerelevanten Keimen im
Rahmen von :
- MRE – KISS (multiresistente Erreger)
- MRSA – KISS (Methicillin - resistente Staphylokokken)
- Bestimmung der Wundinfektionsraten für folgende Indikator – OP´s:
- Tägliche Sichtung der mikrobiologischen Befunde ermöglicht eine sofortige Reaktion auf krankenhaushygienisch relevante Problemkeime.
- Regelmäßige Auswertung des Erregerspektrums für alle Kliniken, Führen einer Resistenzstatistik ist Grundlage für die fachliche Einflussnahme auf das Antibiotikaregime des Klinikums
- Festlegung der Desinfektionsmaßnahmen mit wirksamen und umweltverträglichen Desinfektionsmitteln
- Mögliche Infektionsquellen werden erkannt und minimiert durch:
- regelmäßige Hygienebegehungen
- mikrobiologische Umgebungsuntersuchungen
- Schulungen der Mitarbeiter




