Klinikum Südstadt Rostock
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Klinikum Südstadt Rostock
Qualitätsbericht 2008

Klinik für Chirurgie

Zentrum für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Minimal-invasive Chirurgie

Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationen wird bei dieser Technik (auch laparoskopische oder videoendoskopische Chirurgie genannt) auf einen großen Schnitt verzichtet. Lediglich drei bis vier schlanke Instrumente, die einen Durchmesser von 2-10 mm haben, werden bei einer derartigen Operation benötigt. Die Vorteile dieser Methode liegen für den Patienten auf der Hand: Weniger Schmerzen und Allgemeinstörungen führen dazu, dass sie nach der Operation schneller wieder essen, trinken, aufstehen und duschen können. Die Patienten erholen sich nach der Entlassung besser. Die Hautschnitte sind extrem klein und nach ein bis zwei Jahren kaum noch zu sehen. Entstellende Narben gehören somit der Vergangenheit an. Nahezu jeder 5.-6. Patient kann mit dieser Technik inzwischen operiert werden. Insbesondere ältere Patienten brauchen vor einer solchen Operation keine Befürchtungen zu haben und profitieren erheblich von dieser Methode.

 

 

Die Chirurgische Klinik hat sich in den letzten Jahren als Zentrum für Minimal-Invasive Chirurgie spezialisiert.

Folgende Krankheitsbilder können mit dieser Methode, sozusagen “durchs Schlüsselloch” operiert werden:

 

  • Gallenblasenerkrankungen
  • Leistenbrüche
  • Blinddarmentfernungen
  • Operationen an Dünn- und Dickdarm
  • Operationen am Magen (z.B. Sodbrennen)
  • Operationen an der Leber
  • Operationen bei Fettleibigkeit (Magenband)
  • Entfernung von Nebennierentumoren

Fragen zum Thema Laparoskopische Chirurgie können jederzeit unter der Telefonnummer 0381/ 4401-4000 oder 0381/4401-4493 beantwortet werden. Natürlich stehen wir Ihnen auch in unserer Allgemeinchirurgischen oder Videoendoskopischen Spezialsprechstunde zur Verfügung.

letzte Änderung: 29.03.2010