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Unterstützung Plus

Hospizarbeit braucht Freunde und Unterstützer.
Hospizarbeit braucht ehrenamtliche Unterstützung und bürgerschaftliches Engagement.
Wir freuen uns sehr darüber, dass es viele Menschen in unserer Mitte gibt, die unsere Arbeit unterstützen.
Mit dabei sind einige, die in der Öffentlichkeit bekannt sind. Lesen Sie selbst, warum sie Hospizarbeit in Rostock wichtig und unterstützenswert finden!

Jan Baginski, Marketingberater

Der Tod ängstigt mich nicht. Nur das Sterben lässt mich schaudern. Sieche ich auf einem kalten Krankenhausflur vor mich hin? Oder liege ich mich in einem Altenheim wund und wirr? Wie schön ist dagegen die Vorstellung von einem Hospiz wie diesem. Hier atmet alles Frieden. Hier werden Menschen menschlich begleitet. Hier kann auch das letzte Kapitel ein schönes werden. Machen Sie weiter. Helfen Sie der Gesellschaft, den natürlichen Tod als das Natürlichste von der Welt zu begreifen. Helfen Sie Sterbenden und Ihren Angehörigen, sich miteinander und mit dem Lauf der Dinge zu versöhnen.

Thomas Böhm, Medienunternehmer

Seit Jahren kenne und begleite ich durch meine Tätigkeit in regionalen Medien das Hospiz am Klinikum Südstadt. Die Einrichtung ist für Rostock und darüber hinaus ein Begriff geworden – hier können Menschen mit schwerer Krankheit würdevoll Abschied nehmen – hier engagieren sich Menschen haupt- und ehrenamtlich für Menschen in existenziellen Situationen. Die Arbeit des Hospizes hat für mich diese menschliche aber auch eine gesellschaftliche Dimension. Einerseits geht es um Verantwortung, andererseits um das Thema Tod, das immer noch gerne an den Rand geschoben wird. Deshalb werde ich das Hospiz mit meinen Möglichkeiten weiter unterstützen.

Jacqueline Boulanger, Sängerin

Der Umgang mit dem Sterben geht in Deutschland ziemlich wenig um!

Das habe ich schon recht früh erfahren müssen. Mein Bruder starb vor 20 Jahren und ich werde nie vergessen, wie regungslos, unfassbar traurig und wie verständnislos ich zurückblieb.

Inzwischen habe ich längst Kinder, denen ich erklärt habe, dass Leben und Tod untrennbar zusammen gehören. Keines gibt es ohne das andere. Wir müssen die beiden als Kreislauf erkennen.

Im Januar 2010 erkrankte ich selbst sehr schwer und meine Wahrnehmung über Umgang mit dem Tod vertiefte sich natürlich noch einmal. Ich bin heute Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam mehr Mut – Wege bei Krebs“, der über diese Krankheit informiert und sich mit allen Belangen der Betroffenen auseinandersetzt. In dieser Funktion mache ich mindestens einmal im Jahr in unserem Hospiz am Klinikum Südstadt Halt. Ich unterhalte mich mit Sterbenden oder singe für sie. Wenn ich nach diesen Besuchen den Heimweg antrete, bin ich glücklich, nachdenklich und all meiner Kräfte beraubt. An genau diesem Umgang mangelte es in meiner Erziehung! Ich schaue auf die Menschen, die sich tagtäglich an unserer Stelle in die Schicksale unserer gestrandeten Eltern und Ureltern hineinbegeben und ziehe meinen Hut...!

Petra Burmeister, Geschäftsführerin RMSG

Die Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ist eine so  wertvolle Arbeit. Menschen, die durch eine unheilbare Krankheit in ihre letzte Lebensphase gekommen sind, werden bis zu ihrem Lebensende im Hospiz professionell und liebevoll umsorgt. Auch den Angehörigen wird in dieser schweren Zeit mit viel Feingefühl und Kompetenz geholfen. Das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehrenamtlichen Helfer bewundere ich sehr. Damit diese wichtige und aufopferungsvolle Arbeit geleistet werden kann, ist viel Unterstützung notwendig – sehr gern leiste ich dafür meinen Beitrag.

Esther Dittmer, Restaurierung und Angewandte Kunst

Annehmen und Loslassen. Und die Verwandlung von Schwere in Leichtigkeit. Das sind für mich die Themen des Lebens und des Sterbens. Unter dem Dach Ihres Hospizes ist Raum dafür. Bei der Neugestaltung der Flure und Zimmer haben mich diese Motive geleitet. Während meiner Arbeiten hatte ich sehr schöne Begegnungen mit Menschen. Ganz unmittelbar und ehrlich, offen und weich. Das hat mich sehr berührt und mir Kraft gegeben. Ich bin dankbar, dass ich meine künstlerischen Ideen einbringen konnte und freue mich, wenn sich die Bewohner, Gäste und Betreuer wohl fühlen. Schön, dass es diesen Ort gibt, an dem sich das Leben gut vollenden kann.

Wolfgang Friedrich, Bildhauer

Das Leben birgt verschieden natürliche Lebensphasen in sich, zu denen das Sterben gehört.

Um in dieser letzten Phase ein selbstbestimmtes Leben für Bedürftige zu gewährleisten, hat sich am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock ein Hospiz als Herberge für Sterbende gegründet, welches zu unterstützen gilt.

Meine bildhauerische Arbeit ist sehr mit den Dingen des Lebens und somit auch mit der Trauer und dem Tod verbunden.

Das Thema der Trauer und des Alters ist in meinen Figuren, Reliefs und Bildern ebenso zu finden, wie Freude und die Jugend.

Erwin und Peter Gohlke, City Sport Rostock

Unserem Rostocker Familienunternehmen ist es eine Herzenssache, das Hospiz zu unterstützen. Mit der Organisation der jährlichen Benefizläufe möchten wir dazu beitragen, dass der Hospizgedanke auch in Bereiche getragen wird, die nicht vordergründig mit dem Thema Lebensende zu tun haben. Gleichzeitig freuen wir uns, dass damit auch Spenden für das Hospiz eingeworben werden. Wir wünschen den Hospizmitarbeitern alles Gute und viel Kraft bei ihrer wichtigen Arbeit.

Sebastian Hämer, Sänger

Es ist wichtig, dass es Orte gibt, an denen sich Menschen mit genügend Aufmerksamkeit um diejenigen kümmern, die nicht mehr lange hier bleiben können. Vielleicht ist es ja so, dass wenn ein Mensch geht, irgendwo ein Stern anfängt zu leuchten. Jedenfalls ist das für mich ein ganz guter Gedanke. Auf dem Weg dahin ist es wichtig den Betroffenen und deren Angehörigen Stütze und Wegbegleiter zu sein.

Klaus Kreutzer, Piano Centrum Rostock

Es war und ist mir ein Anliegen, die Hospizarbeit in Rostock zu unterstützen. Gern habe ich geholfen, Benefizkonzerte für das Hospiz zu ermöglichen. Ich finde es sehr wichtig, dass es hier einen Ort gibt, an dem Sterbenskranke selbstbestimmt und geborgen an ihrem Lebensende begleitet werden.

Christiane Lamberz/ Dipl. Designerin/Keramik (FH)

"...Herr lehre doch mich, dass eine Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muss..."
Dieser Psalm aus dem Deutschen Requiem, von Johannes Brahms so wunderbar vertont, klingt mir immer wieder in den Ohren.
Von der wichtigen und für die Patienten am Ende ihres Lebens so wohltuende Betreuung durch die Mitarbeiter des Rostocker Hospiz weiß ich von Gesprächen mit Angehörigen.
Es tut sicher nicht nur mir gut, davon zu wissen! Gerne unterstütze ich mit meinen "keramischen Möglichkeiten" weiterhin diese Arbeit.

KMD Prof. Dr. h.c. Markus Johannes Langer, Kirchenmusiker

Ich unterstütze das Rostocker Hospiz, weil es in unserer heutigen Gesellschaft kaum noch möglich ist, im Familienkreis alt zu werden und im häuslichen Umfeld zu sterben. Neben alten Menschen sind oft auch junge Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden, verzweifelt, da Familienangehörige mit der zeitintensiven medizinischen und pflegerischen Rundumbetreuung überfordert sind. Zudem wird das Thema Sterben und Tod in unserer Zeit immer mehr verdrängt. Seit ich vor einigen Jahren eine alte Dame regelmäßig im Rostocker Hospiz besuchte, bin ich überzeugt von der Notwendigkeit dieser Einrichtung, die mit einer liebevollen Umgebung dafür sorgen kann, dass ein zu Ende gehendes Leben in ein friedliches Sterben übergeht.

David Pilgrim, freiberuflicher Fernsehjournalist und Moderator

Ich unterstütze die Arbeit im Hospiz am Klinikum Südstadt Rostock, weil würdevolles und möglichst schmerzfreies Sterben zum Leben gehören sollte und Angehörige hier große Hilfe erfahren. Der Tod gehört zum Leben und beim Sterben sollte Niemand allein sein!

Andrea Sparmann, Radiomoderatorin

Ich schätze und liebe das Leben, aber es ist endlich! Jeder von uns setzt sich irgendwann mit dem Thema Tod auseinander und merkt, wie schmerzlich es ist, einen wichtigen Menschen in seinem Leben zu verlieren, besonders wenn dies durch eine Krankheit viel zu früh passiert!
Das Hospiz ist für mich eine sehr wichtige Einrichtung, die Menschen beim Sterben begleitet! Den Kranken und auch Angehörigen wird ein Stück Normalität vermittelt, was oftmals im Krankenhaus nicht gegeben ist!

Florian Rieger, Buchhändler Hugendubel Rostock

Ich bin sehr froh, dass es das Hospiz am Klinikum Südstadt in Rostock gibt. Es kann den Schwerkranken und Sterbenden, den Familienangehörigen und den Freunden große Unterstützung in Zeiten, in denen die Sorgen und Ängste alleine sicher noch schwerer zu ertragen wären, sein. Den Mitarbeitern des Hospizes gilt meine allergrößte Anerkennung!

 

 

Grit Sauerborn, Malerin

Jeder, der wie ich die Erfahrung machen musste, einen Freund oder ein Familienmitglied an diesem Ort zu begleiten, wird wie ich voller Respekt und Dankbarkeit gegenüber den Schwestern, Pflegern, Ärzten und allen Mitarbeitern sein.
Hohe fachliche Kompetenz und ehrliche Zuwendung sind mir im Hospiz begegnet.

Jennifer Teege, Autorin

Am Ende des Tages geht es darum, dass man nicht alleine stirbt. Dass jemand da ist, der einem die Hand hält.