Das Medical Board des Eltern-Kind-Zentrums (ELKI) der Universitätsmedizin Rostock und des Klinikum Südstadt Rostock hat eine zentrale Führungsentscheidung getroffen. Am 10. März 2026 wählten die Mitglieder des Gremiums Prof. Dr. Almut Meyer-Bahlburg einstimmig zur Sprecherin des Medical Boards sowie PD Dr. Dirk Manfred Olbertz ebenfalls einstimmig zum stellvertretenden Sprecher. Mit der Sprecherwahl erhält das Gremium eine klare Struktur, um die standortübergreifende Zusammenarbeit im ELKI weiter voranzutreiben.
Das Medical Board wurde eingerichtet, um eine hochwertige, vernetzte und sektorenübergreifende Versorgung von Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen in der Region sicherzustellen. Zugleich dient das Gremium der gemeinsamen Weiterentwicklung medizinischer Prozesse, Qualitätsstandards und Versorgungsstrukturen an beiden Standorten. Stimmberechtigte Mitglieder sind unter anderem die Ärztliche Vorständin der Universitätsmedizin Rostock, der Ärztliche Direktor des Klinikum Südstadt Rostock sowie die Leitungen zentraler pädiatrischer, geburtshilflicher und pflegerischer Bereiche.
„Unser Ziel ist es, die Kompetenzen beider Häuser noch enger miteinander zu verzahnen und so die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der Region nachhaltig zu stärken“, erklärte Prof. Meyer-Bahlburg nach ihrer Wahl. Sie leitet seit September 2025 die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Rostock. Die Zusammenarbeit im Eltern-Kind-Zentrum schaffe neue Möglichkeiten, fachliche Expertise zu bündeln und gemeinsam Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln. Besonders wichtig sei dabei die enge Abstimmung zwischen den beteiligten Fachdisziplinen sowie den pflegerischen Teams.
PD Dr. Olbertz ist langjähriger Chefarzt der Klinik für Neonatologie im Klinikum Südstadt Rostock und betonte ebenfalls die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit im Medical Board. „Die enge Kooperation zwischen Universitätsmedizin Rostock und Klinikum Südstadt Rostock eröffnet große Chancen für eine moderne, abgestimmte Versorgung von Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen“, sagte er. Als stellvertretender Sprecher wolle er dazu beitragen, dass medizinische Standards, Ausbildung und klinische Prozesse standortübergreifend weiterentwickelt werden.
In die Arbeit des Gremiums sollen neben den stimmberechtigten Mitgliedern weitere Fachrichtungen eingebunden werden, darunter die Anästhesiologie, die Radiologie und die Neurochirurgie. Auch die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärztesollen künftig stärker beteiligt werden, um die Versorgung entlang der gesamten Behandlungskette zu vernetzen.
Das Medical Board hat bereits zweimal getagt und erste Arbeitsgemeinschaften eingerichtet. Diese befassen sich unter anderem mit Medizintechnik und einem gemeinsamen Patientendatenmanagement, mit Bau- und Infrastrukturfragen wie dem geplanten Neubau am Standort Südstadt, mit standortübergreifenden Standardarbeitsanweisungen und Behandlungspfaden sowie mit Fort-, Aus- und Weiterbildungsangeboten für Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegefachpersonen. Auch die Entwicklung überregionaler Versorgungskonzepte wurde angestoßen.
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