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Digitales Röntgen

Als konventionelle Röntgendiagnostik werden Aufnahmen mittels Röntgenstrahlen bezeichnet, bei denen die zu untersuchende Region früher auf Röntgenfilmen, heute überwiegend mittels digitaler Technik abgebildet wird.

Zur Darstellung von Hohlorganen wie Magen, Darm sowie der Niere und der Blase wird Kontrastmittel verabreicht, welches getrunken, in eine Vene gespritzt oder – seltener – wie bei einem Einlauf verabreicht wird. Mitunter wird auf diese Weise auch nach einer Operation die Situation überprüft.

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Was ist vor der Untersuchung zu beachten?

Grundsätzlich bedarf es für Röntgenaufnahmen keiner besonderen Vorbereitungen von Ihrer Seite.  Allerdings sollten Sie bei Untersuchungen des Magens 12 Stunden nicht essen und trinken. Die Untersuchung des Dickdarms bedarf einer besonderen Vorbereitung, die Ihnen bei der Anmeldung erläutert wird.

Bestehen bei Ihnen Erkrankungen der Nieren, der Schilddrüse, der Bauchspeicheldrüse oder Allergien teilen Sie uns dies bitte unbedingt vor der Untersuchung mit. Erkundigen Sie sich eventuell bei Ihrem Hausarzt, ob eine derartige Erkrankung vorliegt. Bei bestimmten Röntgenuntersuchungen ist die Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel notwendig. Für den untersuchenden Arzt ist es daher wichtig, ob Sie an einer entsprechenden Erkrankung leiden, um gemeinsam mit Ihnen entsprechende vorbeugende oder nachsorgende Maßnahmen zu ergreifen.

Wenn eine Schwangerschaft nicht sicher auszuschließen ist, sollte eine Röntgenuntersuchung, sofern möglich, verschoben werden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Röntgenuntersuchungen von Knochen, Kopf oder Lunge sind standardisiert. In Abhängigkeit von Körperregion und Fragestellung werden die zu untersuchenden Körperteile in festgelegten Positionen gelagert. Sie werden gegebenenfalls aufgefordert, für den Aufnahmezeitraum die Luft anzuhalten und nicht zu wackeln.

Für die Darstellung von Speiseröhre, Magen und Darm wird  Röntgenkontrastmittel getrunken. So können die anatomischen Strukturen beurteilt werden

Zur Darstellung des Dickdarms wird ein kurzes, weiches Darmrohr in den After eingeführt, über welches Kontrastmittel gegeben werden kann. Nach dem Einlaufen des Kontrastmittels wird u. U. Luft eingefüllt. Nun können die Strukturen des Darms beurteilt werden.

Für die Darstellung der Nieren wird nach einer ersten Aufnahme (“Leeraufnahme“) Kontrastmittel über eine Vene gespritzt. In zeitlich vorgegebenen Abständen werden dann Aufnahmen erstellt, die eine Beurteilung der Nieren und der Harnausscheidung ermöglichen.

Nach Operationen kann mittels Kontrastmittelgabe (auch über eingelegte Sonden oder Drains) eine Röntgendarstellung vorgenommen werden.

Ansprechpartnerin

Frau Dipl.-Med. H. Völcker +49 (0)381 4401 - 8641