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Sonographie (Ultraschall)

Die Sonographie beruht auf der Anwendung von Ultraschallwellen und wird bei uns mit modernen Hochleistungsgeräten durchgeführt. Vorteil der Methode ist, dass sie nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden ist. Allerdings  werden Ultraschallwellen am Knochen und an Luft vollständig reflektiert, so dass es nicht möglich ist, Lunge oder Strukturen hinter den Knochen darzustellen.

Die Abdomen-Sonographie kann Organe wie Leber, Galle, Nieren, Milz, Bauspeicheldrüse, Gefäße, Lymphknoten und Harnblase und ihre krankhaften Veränderungen darstellen. Gas im Darm kann dabei störende Einschränkungen der Aussagemöglichkeiten bedeuten.

Lymphknoten am Hals, in den Achselhöhlen und Leisten sind mit dem Ultraschall gut abzubilden. Auch die Schilddrüse kann aufgrund ihrer oberflächennahen Lage hervorragend dargestellt werden. Blutgefäße können hinsichtlich ihrer Wandbeschaffenheit und Flusseigenschaften untersucht werden.

Bei der Untersuchung von Babys und Kindern ist die Sonographie ebenfalls in vielen Fällen die ideale Untersuchungsmethode, da die Untersuchung der kleinen Patienten fast immer ohne Narkose gelingt.

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Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

Eine besondere Vorbereitung für die Ultraschall-Untersuchung ist in der Regel nicht erforderlich. Die Darstellung der Bauchorgane, des Halses, der Brustdrüse sowie der Extremitäten kann jederzeit erfolgen.

Die Untersuchungsregion wird mit einem Ultraschallgel bestrichen, damit der Schallkopf luftfrei aufgesetzt werden kann. Bei der Untersuchung werden die Organe durch Kippbewegungen des auf die Haut aufgesetzten Schallkopfes fächerförmig in mindestens zwei Ebenen dargestellt. Anschließend wird das Bild gespeichert.

Die Untersuchungsdauer beträgt in Abhängigkeit vom Umfang 10-15 Minuten, wenn Gefäße dargestellt werden sollen bis 30 Minuten. 

Für spezielle Fragestellungen oder zur verbesserten Darstellung kann ein Ultraschall-Kontrastmittel gespritzt werden. Ob dies der Fall ist, erfahren Sie von dem betreuenden Arzt. Das Kontrastmittel ist gut verträglich, es ist nicht jodhaltig. Es wird über die Armvene verabreicht.

Was sind bildgesteuerte Biopsien und Drainagen?

Unter Ultraschall- oder CT-Steuerung und Sicht ist es möglich, mit Hilfe feiner Kanülen minimalinvasiv Gewebsproben aus verschiedenen Organen an sonst schwer zugänglichen Stellen zu entnehmen. Ultraschall und Computertomographie dienen dabei dazu, den Erkrankungsherd genau zu treffen und eine Verletzung benachbarter Organe zu vermeiden. Anschließend wird das entnommene Gewebe feingeweblich untersucht.

Bildgesteuert können ebenso Instrumente minimalinvasiv und auf sicherem Wege ins Körperinnere vorgeführt werden, um Eiter- oder Flüssigkeitsansammlungen sowie Lymphzysten mit Drainagen (Schläuchen) zu entlasten. 

Hierfür ist üblicherweise nur eine örtliche Betäubung notwendig, die für eine schmerzfreie oder sehr schmerzarme Prozedur ausreicht.

Ansprechpartnerin

Dr. med. Anne-Caterine Bartolomaeus +49 (0)381 4401 - 6435